Josef Gens: Grabungsfieber

 

 Poblicius 25 1 18 Ein atemberaubendes Stück Kölner Stadtgeschichte präsentierte uns Josef Gens in einem spannenden, durch Fotos und Filmaufnahmen ergänzten Vortrag: Im Keller des elterlichen Hauses am Chlodwigplatz war der damals 20-Jährige im Jahre 1965 gemeinsam mit seinem Bruder zufällig auf einen ersten römischen Quader gestoßen.

Dies war der Beginn einer abenteuerlichen Ausgrabung, bei der die Gens-Brüder und ihre Freunde – unter ihnen auch zwei ehemalige Schüler des FWG – nach zwei Jahren Arbeit das 15 Meter hohe Grabmal des Poblicius zu Tage förderten – und zwar heimlich und in Nachtarbeit, denn die Stadt hatte ein Grabungsverbot verhängt. Selbst die Eltern durften nichts wissen und glaubten lange an den Bau eines Partykellers.

Die Einzelheiten des Grabungsprozesses erscheinen schier unglaublich: Tunnel neun Meter unter der Erde, geheime und durch Kommoden versteckten Türen sowie die Bergung der teils tonnenschweren Quader mit Seilen. Am Ende hatten die Studenten das gesamte Bauwerk rekonstruiert, das heute im Römisch-Germanischen Museum steht. Dabei fühlten sie sich, so Gens, als hätten sie eine Zeitreise in die Römerzeit unternommen. Das Publikum war fasziniert und hätte am Ende am liebsten noch mehr gehört, wie die vielen interessierten Nachfragen zeigten.     (Sok 25.1.18, Foto: Shu)

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