Literaturkurs 2018

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Der Literaturunterricht geht immer nur ein Schuljahr und als Laien in der Schauspielerei hatten die meisten von uns am Anfang noch keine konkrete Vorstellung davon, was auf sie zukommen würde. Als Vorbereitung für das Verhalten auf der Bühne haben wir zunächst zahlreiche Bewegungsübungen, Sprechübungen sowie Improvisationsübungen gemacht. So sollten wir bestimmte Stereotypen und ihre Verhaltensweisen kennen und spielen lernen. Außerdem mussten wir uns angewöhnen, auf der Bühne immer laut und deutlich zu sprechen und die ganze Zeit in unseren Rollen zu bleiben.

Im zweiten Halbjahr fingen wir an produktorientiert zu arbeiten. Wir wollten zuerst eine Szenencollage zu einem übergeordneten Thema machen, die aus mehreren zunächst voneinander unabhängigen Szenen bestehen sollte, um dann am Ende ein Ganzes zu ergeben. Nach einigen Zweifeln, ob wir so ein vorführbares Ergebnis erzielen können, haben wir uns als ganzer Kurs entschieden unseren Plan zu ändern und ein konventionelles Theaterstück zu spielen. Unsere Wahl fiel auf „Peter Schlemihls wundersame Geschichte“, das ursprünglich ein Märchen von Adelbert von Chamisso aus dem Jahr 1813 ist.

Um die einzelnen Figuren darstellen zu können, haben wir uns erstmal an die Charakterisierungen gemacht. Für die Entwicklung der einzelnen Szenen haben wir sehr oft geprobt und konnten uns mit den Instruktionen und Tipps unserer Lehrerin Frau Scharrenbroch und durch produktives Feedback untereinander konstant steigern. So haben wir es nicht nur geschafft, ein sehr zufriedenstellendes Endprodukt zu erzeugen sondern auch als Gemeinschaft gut zusammen zu arbeiten.

Unser Dank gilt Frau Scharrenbroch, die mit ihrem Einsatz die Vorstellung sowie das spannende und schöne Jahr ermöglicht hat, sowie der Technik AG, die uns bei der Generalprobe und der Vorstellung unterstützt hat. (Meinolf Kloidt aus der Q1, Foto: Pik)