Vom Nutzen des Nichts - Besuch der 6a im DLR_School_Lab

 

 

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Es ist mucksmäuschenstill als Herr Bräucker, Leiter des School-Labs des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (e.V.), zur Erläuterung einiger Regeln im Umgang mit flüssigem Stickstoff die zartgelbe Rose kopfüber in den dampfenden Plastikbehälter führt. Dann darf ein Schüler der 6a, gewappnet mit dicken Handschuhen, das Rosenköpfchen berühren: die Blütenblätter zerbröseln mit einem leisen Knistern. Auf die Frage, was passiert ist, schnellen die Finger der Schülerinnen und Schüler in die Höhe und es wird heftig diskutiert.

 

 

Am 29.8.2018 unternahm die 6a als Einführung in das neue Fach Physik zusammen mit der Klassenlehrerin Frau Postulka, dem Lehrer Herrn Wandel und Frau Warneck (Begleitperson) eine Exkursion in das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt – kurz DLR – nach Porz-Wahn. Da die Besuche des School_Labs mit bis zu anderthalb jährigen Wartezeiten deutschlandweit sehr nachgefragt sind, musste der Termin auf den ersten Tag nach den Sommerferien gelegt werden.

    

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Bereits im Vorfeld wurde umfangreiches Informationsmaterial zu den Experimenten und den Sicherheitsmaßnahmen an die Lehrer verteilt und Gruppen von 6 bis 8 Kindern zusammengestellt. Experimentiert wurde an Werkstoffen mit flüssigem Stickstoff, zum Thema Infrarot, Vakuum, Schwerelosigkeit und zum Thema „Mission to Mars“. Anhand von anschaulichen Experimenten und zum Teil durch Selbstversuche machten sich die Schülerinnen und Schülern mit bekannten Namen wie Sir Isaak Newton (Gravitationsgesetz) oder Otto von Guericke (Magdeburger Halbkugel) vertraut. Nach dem Motto „Physik zum Anfassen“ erklärten Jungwissenschaftler, wozu ein dickes Fell gut sein kann, wie sich ein Roboter auf dem Mars steuern lässt oder „vom Nutzen des Nichts“.

 

 

 

 

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Mädchen wie Jungen suchten eifrig nach Gründen auf die Frage, „warum der Luftballon im flüssigen Stickstoff seine Form verändert“ oder „wie sich ein Marshmallow im Vakuum verhält“. Etwas skeptisch schiebt sich eine Schülerin nach dem Versuch die zunächst aufgeblasene und dann geschrumpelte Schaumzuckerware in den Mund: „Am Geschmack hat sich aber nichts geändert“, erklärt die Sechstklässlerin lachend. Auch Otto von Guerickes Experiment mit den Magdeburger Halbkugeln wird natürlich im Kraftakt ausprobiert und neugierig werden mit einer Infrarot-Kamera die unterschiedlichen Wärmequellen und Farbnuancen einer Gesichtspartie studiert. In einem Abschlussfilm gibt es dann noch Einblicke in das Leben auf der Internationalen Raumstation (ISS) und es werden Antworten zu (un-)bedeutenden Alltagshandlungen wie dem täglichen Waschen oder dem Toilettengang gegeben, die in der Schwerelosigkeit gar nicht mehr so trivial erscheinen.

 

Nach fünf Stunden höchster Konzentration und mit erhitzten Gesichtern machte sich die Klasse 6a erschöpft, aber inspiriert auf den Heimweg. Trotz anfänglicher Skepsis bei Lehrern und Schülern ist allen eines klar geworden: Physik ist ein spannendes Fach, vor allem wenn der komplexe Stoff so anschaulich und mit so viel Leidenschaft erklärt wird wie vom Team des DLR_School_Labs. Der Besuch im DLR hat allen viel Spaß gemacht. Vielen Dank, wir kommen auf jeden Fall wieder!    (Frau Warneck)

 

Vom Nutzen des Nichts - Besuch der 6a im DLR_School_Lab

 

 

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Es ist mucksmäuschenstill als Herr Bräucker, Leiter des School-Labs des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (e.V.), zur Erläuterung einiger Regeln im Umgang mit flüssigem Stickstoff die zartgelbe Rose kopfüber in den dampfenden Plastikbehälter führt. Dann darf ein Schüler der 6a, gewappnet mit dicken Handschuhen, das Rosenköpfchen berühren: die Blütenblätter zerbröseln mit einem leisen Knistern. Auf die Frage, was passiert ist, schnellen die Finger der Schülerinnen und Schüler in die Höhe und es wird heftig diskutiert.

 

 

Am 29.8.2018 unternahm die 6a als Einführung in das neue Fach Physik zusammen mit der Klassenlehrerin Frau Postulka, dem Lehrer Herrn Wandel und Frau Warneck (Begleitperson) eine Exkursion in das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt – kurz DLR – nach Porz-Wahn. Da die Besuche des School_Labs mit bis zu anderthalb jährigen Wartezeiten deutschlandweit sehr nachgefragt sind, musste der Termin auf den ersten Tag nach den Sommerferien gelegt werden.

    

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Bereits im Vorfeld wurde umfangreiches Informationsmaterial zu den Experimenten und den Sicherheitsmaßnahmen an die Lehrer verteilt und Gruppen von 6 bis 8 Kindern zusammengestellt. Experimentiert wurde an Werkstoffen mit flüssigem Stickstoff, zum Thema Infrarot, Vakuum, Schwerelosigkeit und zum Thema „Mission to Mars“. Anhand von anschaulichen Experimenten und zum Teil durch Selbstversuche machten sich die Schülerinnen und Schülern mit bekannten Namen wie Sir Isaak Newton (Gravitationsgesetz) oder Otto von Guericke (Magdeburger Halbkugel) vertraut. Nach dem Motto „Physik zum Anfassen“ erklärten Jungwissenschaftler, wozu ein dickes Fell gut sein kann, wie sich ein Roboter auf dem Mars steuern lässt oder „vom Nutzen des Nichts“.

 

 

 

 

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Mädchen wie Jungen suchten eifrig nach Gründen auf die Frage, „warum der Luftballon im flüssigen Stickstoff seine Form verändert“ oder „wie sich ein Marshmallow im Vakuum verhält“. Etwas skeptisch schiebt sich eine Schülerin nach dem Versuch die zunächst aufgeblasene und dann geschrumpelte Schaumzuckerware in den Mund: „Am Geschmack hat sich aber nichts geändert“, erklärt die Sechstklässlerin lachend. Auch Otto von Guerickes Experiment mit den Magdeburger Halbkugeln wird natürlich im Kraftakt ausprobiert und neugierig werden mit einer Infrarot-Kamera die unterschiedlichen Wärmequellen und Farbnuancen einer Gesichtspartie studiert. In einem Abschlussfilm gibt es dann noch Einblicke in das Leben auf der Internationalen Raumstation (ISS) und es werden Antworten zu (un-)bedeutenden Alltagshandlungen wie dem täglichen Waschen oder dem Toilettengang gegeben, die in der Schwerelosigkeit gar nicht mehr so trivial erscheinen.

 

Nach fünf Stunden höchster Konzentration und mit erhitzten Gesichtern machte sich die Klasse 6a erschöpft, aber inspiriert auf den Heimweg. Trotz anfänglicher Skepsis bei Lehrern und Schülern ist allen eines klar geworden: Physik ist ein spannendes Fach, vor allem wenn der komplexe Stoff so anschaulich und mit so viel Leidenschaft erklärt wird wie vom Team des DLR_School_Labs. Der Besuch im DLR hat allen viel Spaß gemacht. Vielen Dank, wir kommen auf jeden Fall wieder!    (Frau Warneck)