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Schulprogramm

Im Eingang zu unserer Schule steht unser Schulvertrag, den die Schülerinnen und Schüler im Beisein ihrer Eltern mit der Schule schließen. Mit diesem Schulvertrag gehen der Schüler/die Schülerin und die Schule ein partnerschaftliches Verhältnis ein. Beide geben sich als Partner das gegenseitige Versprechen, das schulische Leben so zu gestalten, dass alle miteinander respektvoll umgehen, so dass jeder sich am FWG wohl fühlen und somit gut lernen und arbeiten kann. Pädagogisch ist dieser Vertrag, weil er die Schüler von allem Anfang an als Subjekte ihrer Erziehung und Bildung betrachtet und ein Vertrauensverhältnis zwischen Schüler/ Schülerin, Eltern und Schule schafft. Dazu wollen alle miteinander lernen, Teamfähigkeit entwickeln, und miteinander leben, das FWG als ihre Schule mit Leben erfüllen. Und so verpflichtet sich jeder dazu, Interessen zu entwickeln und sein Bestes zu geben.

Stetiger Evaluationsprozess

Unser Schulprogramm wird kontinuierlich evaluiert und fortgeschrieben. Es unterliegt einem stetigen Entwicklungsprozess, in dem alle Beteiligten regelmäßig prüfen, ob Inhalte, Konzepte und Strukturen noch zeitgemäß und zielführend sind. So bleibt das Programm immer aktuell und lebendig.

Das Schulprogramm fokussiert acht zentrale Konzepte, die unterschiedliche Bereiche des schulischen Lebens strukturieren und das spezifische Profil des FWG prägen.

  1. Das Konzept eigenverantwortlichen und solidarischen Handelns

In diesem Konzept werden die „Leitideen“ der Schulkultur am FWG beschrieben:

  • Toleranz (sich gegenseitig respektieren und sich wohl fühlen),
  • Solidarität (miteinander leben und lernen),
  • Interesse (Interesse entwickeln und etwas leisten).
  1. Das Konzept selbstständigen Lernens und der Vermittlung von Schlüsselqualifikationen

In diesem Konzept wird die Lernkultur am FWG beschrieben, die wesentlich dadurch geprägt ist,

  • dass Möglichkeiten, Strategien und Techniken des „Lernen Lernens“
  • in allen Fächern und fächerübergreifend
  • und auf allen Stufen bewusst gemacht und geübt werden.
  1. Das Konzept eines personalisierenden Unterrichts

In diesem Konzept wird die Unterrichtskultur am FWG beschrieben, die sich dadurch auszeichnet,

  • dass von allem Anfang an jeder Unterricht neben den fachspezifischen Interessen
  • immer auch einer übergreifenden Allgemeinbildung verpflichtet ist,
  • die mit dem Abitur zur Mündigkeit und Studierfähigkeit führt.
  1. Das Konzept einer ganzheitlichen Erziehung und Bildung

In diesem Konzept werden die Strukturen und Institutionen beschrieben,

  • die bei aller intellektuellen Forderung und Förderung am FWG
  • stets auch auf die Ganzheitlichkeit der Schülerinnen und Schüler zielen,
  • auf eine Erziehung und Bildung mit Augen und Ohren, Herz und Verstand.
  1. Das Konzept einer differenzierten Mehrsprachigkeit

In diesem Konzept wird

  • nicht nur die besondere Sprachenfolge am FWG beschrieben,
  • sondern auch die spezifische Perspektive des Sprachunterrichts am FWG,
  • in der im Sinne einer differenzierten Mehrsprachigkeit Sprachlernen stets auch als Kulturlernen verstanden wird.
  1. Das Konzept einer wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und ethischen Orientierung

In diesem Konzept werden die fachspezifischen und fächerübergreifenden Initiativen und Einrichtungen beschrieben,

  • die eine bewusste und verantwortliche Wertauseinandersetzung und
  • Wertorientierung der Schülerinnen und Schüler am FWG initiieren und einfordern.
  1. Das Konzept einer informations- und kommunikationstechnologischen Bildung

In diesem Konzept werden die Entscheidungen und Strukturen beschrieben, mit denen die Schülerinnen und Schüler am FWG eine fundierte und kritische Teilhabe an den neuen Medien erlangen:

  • Informatikunterricht in Klasse 6 für ein Jahr als verbindliches Fach, im Differenzierungsbereich der Jahrgangsstufen 9/10, Grund- und Leistungskurs in der Sek. II bis zum Abitur
  • Einsatz von iPads als Arbeits- und Lernmittel im Unterricht aller Fächer
  • Selbstständiges Lernen mit digitalen Medien in allen Fächern und Jahrgangsstufen
  1. Das Konzept mathematisch-naturwissenschaftlicher Grunderfahrungen und spezifischer Förderung

In diesem Konzept werden die Verfahren und Institutionen beschrieben, durch die die Schüler/innen mathematisch-naturwissenschaftliches Interesse entwickeln, mathematisch-naturwissenschaftliche Begabungen entdecken und entfalten können:

  • Zusätzlicher, fächerübergreifender naturwissenschaftlicher Unterricht im Differenzierungsbereich der Jahrgangsstufen 9/10 
  • Vielfältige Arbeitsgemeinschaften in der Sekundarstufe I: Science AG, Garten AG, Aquarium AG, Robotik-AG ...
  • Leistungskurse in Mathematik und allen Naturwissenschaften; Erwerb des MINT-EC-Zertifikats in der Sek II
  • Teilnahme an: „Schüler/innen (studieren Mathematik/ Naturwissenschaften) an der Uni“, MILeNa, verschiedenen Wettbewerben

Umsetzung und Verantwortung

Alle Mitwirkungsgremien – insbesondere die Fachkonferenzen – setzen das Schulprogramm in der täglichen Arbeit um:

  • Bestehende Strukturen und Beschlüsse mit Leben füllen
  • Inhalte kontinuierlich prüfen und weiterentwickeln
  • Neue Ideen, Projekte und Initiativen entwickeln
  • Bewährtes evaluieren und das Schulprogramm fortschreiben
  •  

Ziel

Das Schulprogramm wird in kleinen Schritten im Schulalltag realisiert. Das Lernen bildet den Kernbereich, während Lehrerkonferenz, Schulpflegschaft und Schülerrat die spezifische Schulkultur am FWG kontinuierlich reflektieren. So schärft das Schulprogramm nach außen das Schulprofil und prägt nach innen das tägliche Leben an unserer Schule.